Schüssler-Salze

Schuessler Salze

Therapie nach Schüssler

DIE 12 SALZE DES LEBENS

Bei der Therapie mit Mineralsalzen nach Schüßler werden anorganische Salze zugeführt, um einen bestehenden Mangel im menschlichen Organismus auszugleichen.

Es ist jedoch nicht das primäre Ziel, dadurch die fehlende Menge an Mineralstoffen zu ersetzen. Vielmehr soll durch die Einnahme ein Reiz ausgelöst werden, der die Zelle zu einer vermehrten Aufnahme der Salze aus der täglichen Nahrung anregt.

Unter dem Begriff „Mineralstoff/ Mineralsalz“ versteht man im weiteren Sinne anorganische Stoffe, die auf natürlichem Weg in der Erdkruste entstanden sind. Viele sind unentbehrlich für den menschlichen Organismus. Sie befinden sich im Blut und allen Organen in unterschiedlicher Konzentration. Ihr ausgewogenes Verhältnis zueinander ist Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf aller Funktionen. Eine Störung im Gleichgewicht oder ein Mangel an diesen Salzen führt zu Krankheit.

Geschichtlicher Hintergrund

Der Arzt und Homöopath Dr. Wilhelm Schüßler (geb. 1821) suchte nach einer Therapie, die im Gegensatz zu den großen Arznei­mittel­bildern der klassischen Homöopathie nur mit wenigen Mitteln auskam.

1874 veröffentlichte er seine Broschüre „eine abgekürzte Therapie, gegründet auf Histologie und Cellular- Pathologie“ , in der er zeigte, dass er nur mit 12 anorganischen, homöopathisch potenz­ierten Salzen erfolgreich arbeitet. Er nannte diese Mineralsalze Funktions­mittel und sein Verfahren Biochemie.

homöopathische mittel

Eine exakte Mittelwahl trifft man neben der Berücksichtigung der Symptome auch unter Zuhilfe­nahme der Pathophysio­gnomie (Antlitzdiagnostik), mit der ein gelernter Therapeut die Sprache des Körpers lesen und verstehen kann.

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